Schulsozialarbeit

Unser Ziel


Das Ziel der Schulsozialarbeit ist ein gutes Schulklima für die Schüler, Schülerinnen und Lehrer zu erlangen.

Der Schulsozialarbeiter ist ein Ansprechpartner für alle Schüler, Schülerinnen, Lehrer und Eltern. Vor allem sozialpädagogische Einzelfallarbeit ist ein wichtiges Anliegen des Schulsozialarbeiters.

 

Unser Weg


Viele Schüler und Schülerinnen mit vielschichtigen Problemlagen erfordern einen Großteil der Aufmerksamkeit der Schulsozialarbeit. Aber auch soziale Trainings in der Gruppe beinhalten den Ansatz, die Schülerpersönlichkeit zu stärken. Einhergehend mit einem guten Selbstwertgefühl ist die Förderung der Sozialkompetenzen zu sehen. Auch hier helfen wöchentliche Stunden, in den Gruppensituationen ausprobiert und reflektiert werden können und zwar im geschützten Raum. Aber auch jährlich wiederkehrende Projekte unterstützen diesen Zielbereich.

 

Anknüpfend an die Einbindung regionaler Institutionen ist es förderlich für alle Lebens- und Lernbereiche für die Schüler und Schülerinnen, ihnen sinnvolle abwechslungsreiche und entwicklungsfördernde Freizeitangebote unterbreiten zu können. Dies entlastet auch Elternhäuser mit vielschichtigen Problemen. Ein soziales Netzwerk, dass gut im Einklang mit Schule funktioniert, hat weitreichende Vorteile für alle Beteiligten.

Schulsozialarbeit muss zeitlich flexibel für Eltern erreichbar sein. Wichtiger denn je ist hier die telefonische Erreichbarkeit und die per email geworden. Dies können Türöffner für die weitere Arbeit darstellen. Sie ersetzt nicht die persönliche Ebene. Diese kann ebenso niedrigschwellig täglich zu Ankunfts- und Abholzeiten mit Eltern geknüpft werden. 

Im Bedarfsfall ist das Netzwerk aus verschiedensten Professionen, zu denen Schulsozialarbeit Kontakte pflegt, unerlässlich, um weiterführende Hilfe zu initiieren und bei Bedarf zu begleiten.

Wenn dann Vertrauen zu Schulsozialarbeit besteht, kann dieses in persönlichen Krisensituationen eine Ankerfunktion für Personensorgeberechtigte darstellen.

Durch schulinterne Projekte mit regionalen Einrichtungen können den Eltern Optionen offengelegt werden verschiedenste Neigungen ihrer Kinder fördern zu können.

Schulsozialarbeit ist wöchentlich mit einem sozialen Trainingsprogramm in allen Klassen präsent. Die Schüler und Schülerinnen erleben sich und ihre Mitschüler im sozialen Raum. Mittels gezielter Übungen und Reflexionsgesprächen werden verschiedenste Situationen des sozialen Miteinanders durchlebt und reflektiert. Auch geht es um ein positives Erleben seines Selbsts (Thema: Selbstwert, Selbstwirksamkeit, Stärken/Schwächen ...). Ergänzt wird dieses regelmäßige Angebote durch bedarfsorientierte Projekte, wie die Durchführung eines schulinternen Klassenrats oder des Streitschlichterprogramms. So erreicht man ausgehend vom Blick auf jedes Kind individuell, hin zur Wahrnehmung eines Jeden innerhalb der Gruppe bis zur Ebene der Gemeinschaft, die die gesamte Schule einschließen.

Der Schulsozialarbeiter vermittelt Bedarfe oder entwickelt gemeinsam mit der Schulleitung neue Ideen, um das schulische Leben weiter zu bereichern. Durch die Ungezwungenheit, Freiwilligkeit im schulischen Kontext und die zeitliche Flexibilität gelingt es so Eltern zur Mitarbeit im schulischen Leben zu aktivieren. Es kann auch als Schwelle dienen, in Krisensituationen Hilfe zu suchen. Gerade Eltern, denen es schwer fällt sich zu öffnen, nutzen vielleicht solche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.




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